Neuigkeiten zu Trails am iPhone

Hi. Seit Anfang an benutze ich bereits am iPhone die Trails Applikation,
da Sie meiner Meinung nach eine der besten GPS Tracking Apps ist,
die es für’s iPhone gibt. Der einzige Nachteil solcher Apps war
eigentlich immer der hohe Stromverbrauch, da die Apps immer offen
bleiben mussten. Ich habe jetzt getestet ob mit dem iOS 4 und dem
Multitasking sich diese Situation verbessert hat. Ich kann nur
sagen, DEFINITIV. Ich konnte den Bildschirm sperren während Trails
quasi im „Hintergrund“ die Strecke weiter mitgetrackt hat. Das hat
extrem positive Auswirkungen auf den Batterieverbrauch. 1h
tracking, 2% Akku weniger. Das ist extrem akzeptabel und somit
steigt GPS Tracking am iPhone jetzt wieder in meiner Meinung nach
oben.

NACHTRAG: bei einem weiteren Test ist mir aufgefallen dass nach genau 40 min. Bei gesperrtem iPhone Schluss war mit der Aufzeichnung und mich Trails fragte ob ich fortsetzen möchte. Es sieht so aus als würde iOS nach 40 min. Den Thread suspende. WORKAROUND: alle 30 min. Einmal reinschauen dann passt alles.

iPad Review Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich mich den Themen Zubehör, Applikationen und dem produktiven Einsatz des iPad widmen.

Die erste Frage, die sich einem aufdrängt wenn man die neu gewonnene Mobilität mit dem iPad geniessen will ist, wie transportiere ich es ohne zusätzlichen Ballast und trotzdem komfortabel. Hierzu empfiehlt es sich definitiv eine Suchmaschine aufzusuchen um sich einen Überblick zu verschaffen. Anbieter gibt es genug, man sollte jedoch wenn man sich für das eine oder andere Modell erwärmen konnte nach Beiträgen von Besitzern dieses Modells suchen, da diese oft sehr aufschlussreich sein können. Ich bin quasi auch eher ins kalte Wasser gesprungen und habe mich für eine Umhängetasche von Burninglove entschieden. Wer allerdings bereits über eine Aktentasche oder einen Rucksack verfügt mit der/dem er/sie zufrieden ist kann sich die Mühe sparen, da das iPad sehr flach ist und da überall hinein passt.

Hülle Ja/Nein:

Wie immer eine Frage der persönlichen Vorlieben. Ich habe mich für die iPad Hülle von Apple entschieden, da sie das Gerät gut schützt und der auf der Rückseite angebrachte Aufsteller ist super da sich das iPad auf flachen Oberflächen so in Schräglage super bedienen lässt. Kostenpunkt 39€. Nachteil ist der Schmutz, der sich mit der Zeit unter den Rändern zwischen iPad und Hülle ansammelt. Lösung: 1 mal in der Woche iPad aus der Hülle nehmen und Hülle und iPad reinigen. Für eine Display Folie konnte ich mich nicht erwärmen, da bei zugeklappter Hülle das Display ohnehin geschützt ist.
Es gibt auch noch viele weitere Hüllen, einfach durchsehen und Reviews lesen wenn vorhanden. Die Apple Hülle hat bisher keine Schwächen gezeigt.

Nachtrag zur Reinigung: nach längeren Sessions der Benutzung ist der Touchscreen wie bei allen Touch Devices mit Fingertappern voll und empfindliche oder pingelige Artgenossen wie ich einer bin werden des öfteren mit dem Tuch wischen.

Applikationen für den täglichen Einsatz:

Da ich mich dazu entschlossen habe das Gerät intensiv zu nutzen und auch produktiv im Berufsalltag einzusetzen kann die hier vorgestellte Auswahl an Programmen von den Vorlieben anderer Nutzer stark abweichen. Eines vorweg, sollten sie das Gerät zur Bearbeitung von privaten oder Firmendokumenten einsetzen empfehle ich den Schutz des Gerätes durch einen Sperrcode um es im Verlustfall dem Finder nicht allzu leicht zu machen an persönliche Dokumente zu kommen. Weiters sollten Sie es vermeiden Passwörter, egal welcher Accounts irgendwo dauerhaft abzuspeichen. Merken ist die bessere Altenative.

Email:

Die Email Applikation des iPad ist hervorragend geeignet sowohl private als auch Unternehmens-mails zu lesen, senden und zu empfangen. Bei der Einrichtung müssen Sie jedoch mit Ihrer IT Abteilung abklären ob das Gerät für den Empfang geeignet ist und ob ihr Firmen Mailserver für die Synchronisation nach aussen freigeschaltet ist. Bei Exchange ist der Push Dienst kein Problem, ausser die Unternehmenspolicy untersagt die, bei Groupwise im Unternehmen muss der Data-synchronizer von Novell installiert werden (im Unternehmen), damit eine Pushsynchonisation mit dem iPad oder iPhone möglich wird. Ist dies alles gewährleistet funktioniert die Synchronisation von Mail, Kalender und Kontakten beinahe einwandfrei.

Dokumente unterwegs:

Die wohl häufigste Anwendung im Alltag ist das Lesen, Bearbeiten und Versenden von Dokumenten. Hierzu Jänner man sich verschiedener Ansätze bedienen, der wohl komfortabelste ist wohl der mit Dokumenten in der Cloud. Im Web gibt es dazu verschiedenste Dienste wie Apple’s MobileMe mit der iDisk, Box.net, Huddle, Google Docs, Sugar Sync, Dropbox und viele mehr. Die Auswahl hier hängt wieder davon ab was man möchte und ob der Dienst von der Software mit der man die Dokumente bearbeitet unterstützt wird. Ich habe mich für einen freien Dropbox Account mit 2GB freiem Speicher entschieden, da es den Client von Dropbox für fast alle Betriebssysteme gibt und dieser Dienst auch von der Office Suite, die ich am iPad einsetze unterstützt wird.

Hinweis am Rande: Nach jetzt ca. 2h durchgehendem Artikel tippen auf der iPad Tastatur wechsle ich auf mein Notebook. Der Ausdauer sind Grenzen gesetzt 😉

QuickOffice Connect HD:

Nach Durchsicht einiger Reviews für Office Pakete am iPad war QuickOffice schnell gekauft und ich muss sagen ich habe es nicht bereut. Das Paket besticht durch sehr einfache Bedienung, die Unterstützung der gängigsten Cloudspace Dienste sowie der gängigsten Office Formate in einer Applikation, die gerade einmal soviel Kostet wie ein einzelnes Programm der Works Suite von Apple. Das Programm arbeitet einigermaßen flüssig, unterstützt Drag & Drop zwischen Ordnern und ist einfach praktisch. An die Bearbeitung von Tabellendokumenten am Touchscreen muss man sich allerdings noch gewöhnen. Ich versuche QuickOffice bei Meetings einzusetzen, die sofortige Verfügbarkeit eines elektronischen Protokolls von unschätzbarem Wert für mich ist. Bewertung: extrem nützlich, Preis: 11,99 €.

Adobe Ideas:

Unterwegs kann es sich leicht ergeben, dass man einmal etwas skizzieren muss oder einfach nur einen versuchen muss einen Gedankengang oder Prozess zu visualisieren. Ein einfaches und gutes Programm, das derzeit noch gratis zu haben ist Adobe Ideas. Hier kann man ganz schnell Skizzen machen und diese dann per EMail versenden oder in das Album vom iPad exportieren. Bewertung: sehr nützlich, Preis: gratis

FileBrowser:

FileBrowser ist eine nützliche Applikation um sich mit Samba-, Windows- oder Computer Freigaben zu verbinden um Dateien einzusehen oder zu kopieren. Die Applikation tut das was sie soll und man kann sich häufig benutzte Verbindungen unter Favoriten abspeichern um häufig anfallende Arbeiten zu vereinfachen.

Evernote:

Evernote gefällt mir sehr gut, Evernote gibt einem die Möglichkeit Notizen aus verschiedensten Quellen zusammenzustellen und diese dann z.B. via EMail oder PDF weiter zu verteilen. Ich habe mir heuer damit schon sehr bei der Erstellung des familären Christkind Briefes für Weihnachten geholfen. Die Applikation gibt es für das iPhone, das iPad und den Mac. Die Notizen werden auf das Evernote Webservice synchronisiert und sind somit immer und überall erreichbar. Bewertung: nützlich, Preis iPhone: gratis, Preis iPad: gratis, Preis Mac: gratis, Preis Onlinedienst: 60MB Notizen gratis danach kann erweitert werden, siehe www.ervernote.com.

 

Things:

was gibt es hierzu gross zu sagen. Things ist aktuell wohl eine der besten GTD Applikationen, die am Markt zu haben sind. Die iPad Version ist übersichtlich, leicht zu bedienen und für Produktivarbeiter absolut nützlich. Die Entwickler haben hier ganze Arbeit geleistet. Die Applikation ist aber nichts für reine ToDo Listen Verwalter. Eingehend wird das Konzept erst, wenn man sich mit dem GTD Ansatz von David Allen vertraut gemacht hat, dann muss man auch keine bösen Postings in Blogs schreiben wie teuer die Applikation nicht sei für eine einfache ToDo Liste ;-). Hier gibt es ein nettes Video zum Thema. Things gibt es für iPhone, iPad und den Mac. Die Applikation synchronisiert im WLAN die Geräte untereinander. Wermutstropfen: die Entwickler weigern sich bisher vehement ein Webservice zusätzlich für den Sync zur Verfügunge zu stellen. Das Syncen mit dem Mac ist oft, vor Allem in WLAN Umgebungen von Unternehmen problematisch, da sich die Devices untereinander nicht finden. Die Applikation ist nichts für jederman, da auch das Preisniveau eher am oberen Ende angesiedelt ist. Bewertung: extrem nützlich, Preis iPad: 15,99 €, Preis iPhone: 7,99 €, Preis Mac: 49,95

 

iTranslate:

iTranslate ist eine Gratis Applikation zur Übersetzung von und in unterschiedlichste Sprachen. Der Übersetzer finde ich arbeitet tadellos, man kann sich auch den übersetzten Text von native Speakern vorlesen lassen. ACHTUNG im Ausland aufpassen, die Applikation verwendet für Übersetzung und Sprachausgabe die Internetverbindung. Bewertung: nützlich, Preis iPad: gratis, Preis iPhone: gratis

 

 

Air Display:

Diese Applikation gehört zu meine Favoriten, was den Coolness Faktor angeht. Air Display ermöglicht es das iPad als zusätzlichen Monitor über WLAN zu betreiben. Klingt unglaublich, ist es beinahe auch, funktioniert aber. Bei kürzeren Tests hat es zwar immer wieder einmal Verzögerungen bei der Darstellung und Lagging im Bildschirmaufbau gegeben, aber die Entwickler werden sich da schon reinhängen und die kleineren Bugs ausmerzen. Bewertung: sehr cool, Preis iPad: 7,99 €

 

 

Stanza:

Stanza der „Nicht“ iBook e-book reader. Stanza ist eine Gratis Applikation die den e-pub Standard unterstützt. E-Books können für Stanza entweder aus diversen online Katalogen oder über iTunes eingespielt werden. Stanza bietet alle Features, die ein guter E-Book Reader zur Verfügung stellen sollte, ich bin da aber kein Maßstab, da kein heftiger e-book Leser. Stanza handelt dann auch die pdf Anzeige am iPad und verrichtet auch hier klaglos seinen Dienst. Bewertung: sehr nützlich, Preis iPad: gratis, Preis iPhone: gratis.

Weiter geht es mit unterhaltsamen Themen rund um das iPad in Teil 3 der Review Serie, hier werde ich näheres über Videostreaming, OnlineTV, VLC und elektronische Medien wie Zeitungs Applikationen berichten. So stay tuned.

iPad Review Teil 1

Vor kurzem war es dann soweit. Nachdem ich mich bereits längere Zeit mit dem Gedanken gespielt hatte ein Tablet zu erwerben, entschied ich mich für ein iPad 3g 16GB. Zur Auswahl standen für mich 2 Devices, das Samsung Galaxy Tab mit 1Ghz Prozessor, sowie 16GB Flash Memory und das iPad von Apple. Das Galaxy Tab ist aus meiner Sicht aktuell die einzige ernstzunehmende Alternative zum iPad, wobei ich mich aus mehreren Gründen gegen das Galaxy entschieden habe:

  • das Display vom Galaxy war mir etwas zu klein
  • das Ökosystem für Android ist noch nicht dort wo Apple aktuell ist aber das ist nur eine Frage der Zeit.
  • das Galaxy passt insgesamt nicht so gut in meine Umgebung, da ich mich im Apple Umfeld bewege.

Haptik und Verarbeitung und Bedienelemente:

Apple entsprechend ist das iPad meiner Meinung nach exzellent verarbeitet im Vergleich zum Galaxy Tab allerdings um einiges schwerer und auch schwieriger zu transportieren. Das Galaxy Tab kann man auch in der Jackentasche verstauen, das geht beim iPad nur bei SEHR grossen Jackentaschen. Die Bedienelemente für das Ein- und Ausschalten sowie sperren und entsorgten befinden sich an den gleichen Stellen wie beim iPhone und sind somit für Besitzer eines iPhones nichts neues. Der Kopfhörer Eingang befindet sich oben Links, der Sperrknopf oben rechts, die Lautstärkenregulierung am rechten Rand und der Dock Connector und die Lautsprecher an der Unterseite. Die Lautsprecher liegen direkt nebeneinander und wollen nicht so richtiges Stereofeeling aufkommen lassen obwohl die Tonqualität und Lautstärke gut sind. Alle Kontrollelemente sind gut verarbeitet und sprechen rasch und präzise an. Da das iPad frei drehbar ist in alle Richtungen verliert man hie und da den Überblick darüber wo sich der Homebutton gerade verbindet.

Bedienung im Alltagsbetrieb:

Die iOS Oberfläche wurde bereits oft genug beschrieben, deshalb werde ich hier nur sehr kurz darauf eingehen. Die Umsetzung auf das iPad ist gut gelungen die Applikationen, die das größere Display native Nutzen bieten definitiv einen Mehrwert oft auch durch einen sinnvoll erweiterten Funktionsumfang. Das Drehen in alle Richtungen geht extrem flüssig und schnell von Statten. Alles in Allem lässt sich das Gerät sehr gut bedienen. Bei allzu vielen gleichzeitig geöffneten Programmen merkt man hie und da, dass das iPad nur halb soviel Arbeitsspeicher als das iPhone hat, da kann es in dem einen oder anderen Fall zu Verzögerungen bei Drehungen oder Bildaufbauten, sowie Programmstarts kommen. Ein regelmässiges Beenden von nicht mehr verwendeten Programmen kann hier helfen. Durch 2maliges drücken der Hometaste klappt am unteren Bildschirmrand der „Programmmanager“ hoch, hier das gewünschte Icon gedrückt halten bis es „wackelt“ und dann auf das Schliessen Symbol Links oben drücken, weg ist das Programm, Hometaste erneut betätigen und „Wackelmodus“ ist beendet, ein weiterer Druck auf Home und der „Programmmanager“ wird geschlossen.
Die Akkulaufzeit ist für meine bisherige Erfahrung ausreichend um für mehrere Tage das Arbeiten mit dem Gerät zu gewährleisten, genaue Laufzeittests habe ich noch nicht gemacht, findet man aber bereits zur Genüge im Web.
Das Display ist sowohl von der Grösse als auch von der Helligkeit und der Schärfe, als auch in Punkto gleichmäßiger Ausleuchtung eher im Spitzenfeld anzusiedeln. Ich arbeite aktuell mit der Helligkeit auf ca. 33% und komme super damit zu recht, das ist allerdings von Benutzer zu Benutzer unterschiedlich.
Die OnScreen Tastatur, mit der ich auch gerade diesen Artikel verfasse lässt sich extrem flüssig bedienen und ist den Pendants von Android meiner Meinung nach noch überlegen. eine Investition in eine externe Tastatur lohnt sich meiner Meinung nach nur für Buchautoren und Journalisten für Otto Normalverbraucher ist das nur Zusatzballast.

Betrieb mit Breitband Internet (Wertkarte):

So richtig nett wird das Ganze aber erst mit Internet.

Hier muss man sich entscheiden ob man ein 3g Modell wählt oder nicht z.B. Einen UMTS WLAN Accesspoint wie das Huawei E5, wo man das Notebook auch gleich mit ins Netz hängen kann. Aktuell gibt es mehrere Hersteller, die so einen AccessPoint anbieten, Huawei mit dem E5 z.B. Trekstor. Beide Geräte sind ab ca. 100,- Euro Online zu haben. Einen ausführlichen Test dazu findet ihr hier.

Möchte man das iPad als Notebook Ersatz für unterwegs nutzen sollte man sich definitiv für ein 3g Modell entscheiden, da die Ganze Sache sonst recht mühsam wird. Ich habe mich für die Bob Breitband Variante mit 4€ pro Gigabyte entschieden, da ich hier keine Vertragsbindung habe und nach Benutzung bezahle, was für mich die ökonomischste Form ist, da ich viel in WLan’s unterwegs bin aber auch mobil und meine Breitbandnutzung stark variieren kann. Das Registrieren bei Bob ist über die Hotline 0800 680 680 reichlich einfach. Die Webapplikation für die Onlineanmeldung ist derzeit defekt, Bob arbeitet allerdings schon an der Behebung aber auch die Entwickler bei Bob haben Weihnachten. Die Verbindungsqualität war bisher überall sehr gut. ACHTUNG: das iPad benötigt eine MicroSim und die sind nicht immer leicht zu bekommen.

Weiter geht es mit den Themen Zubehör, Apps für den täglichen Nutzen und dem Einsatz im Unternehmen im 2ten Teil

iPhone 4 in der freien Wildbahn (Österreich mit A1)

Nach erfogreicher Bestellung eines ungesperrten iPhone 4 hier nun der Testbericht über die ersten Tage des Einsatzes in freier Wildbahn.

Empfang

Zum Thema Empfangsprobleme am iPhone 4 möchte ich mich jetzt nicht erschöpfend äussern, hierzu gibt es genügend Literatur im Internet, z.B. hier. Ich konnte die Empfangsprobleme nachvollziehen allerdings genau im gleichen Ausmass, wie Sie auch schon beim iPhone 3G durch zuhalten der Antenne vorhanden waren. Empfangsprobleme die tatsächlich störend waren konnte ich noch nicht feststellen. Hierzu gibt es auch Infos, dass dies uns Europäer mit den besseren Netzen weniger trifft als die Leutchen in USA, die doch ein sehr schwaches AT&T Netz haben. Weiters gibt es den links der Seite folgend auch Tests mit HTC Android Devices, die nicht „nur“ 5dB verlieren sonder sogar 7dB wenn man die Antenne abdeckt, so aber jetzt genug davon.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit hat sich deutlich verbessert. Ich bin zwar ein sehr disziplinierter Benutzer und aktiviere z.B. 3g immer nur dann wenn ich es wirklich brauche, genauso wie Bluetooth, bin somit nicht repräsentativ für den Durchschnittbenutzer trotzdem kann man einen Vergleich anstellen. Mein 3G hat bei meiner Nutzung zw. 24 und 48 Stunden durchgehalten, darin ist telefonieren, ein bisschen spielen, ein paar Fotos, Internet über WLAN (meistens), Facebook und E-Mail enthalten. Das 4G hat mit der ersten Ladung (die, wie wir wissen nicht die beste ist, da der Akku erst im Laufe der Zeit zu voller Leistung aufläuft) von Donnerstag Nachmittag bis Montag Mittag gehalten (mit Spielereien testen weil neu lechz lechz) und davon war ich schon beeindruckt. Benutzung, siehe folgende Bilder:

Gestern habe ich dann einfach einmal die Applikation Skobbler (Navigation für das Auto 4€) getestet. Die Ortung und die Sprachausgabe sowie das Nachladen der Karten (über EDGE nicht UMTS) ging alles extrem flüssig vor sich. Dem Akku konnte ich dabei zusehen, wie er sich entladen hat und das Gerät wurde auch während der 30 min. Testfahrt ziemlich heiss, da hier natürlich so ziemlich alles arbeitet was arbeiten kann. Dennoch kann ich das 4G auch als Navigationsgerät empfehlen einen zusätzliche Stromversorgung wäre allerdings sicherlich von Vorteil, da das Gerät nach geschätzten 1,5 – 2 Stunden leer sein dürfte (Display an, GPS dauern, Internet immer wieder, Kompass aktiv).

Display

Das Display ist wie in schon sehr vielen Artikeln angesprochen mit der hohen Auflösung und der hohen Pixeldichte extrem angenehm für das Auge, gestochen scharf, einfach sehr genial. Vergleichbar gute Displays haben auch das HTC Desire und die neuen Samsung Modelle.

Geschwindigkeit

der Geschwindigkeitszuwachs ist für mich persönlich enorm, da ich von einem 3G umgestiegen bin. Verglichen mit dem 3Gs soll der Zuwachs nicht so enorm sein aber auch spürbar. Das iPhone 4 verfügt aktuell über 512 MB Arbeitsspeicher (was einer Verdoppelung des Arbeitsspeichers vom iPad entspricht, ist somit das Device mit dem meisten Arbeitsspeicher) die Apple CPU ist mit 1Ghz getaktet und leistet gute Arbeit. Das Multitasking ist für 3G Benutzer gewöhnungsbedürftig aber angenehm an der Stelle an der man vorhin aufgehört hat weitermachen zu können.

Die Netzwerkgeschwindigkeit wurde laut Apple auch verbessert, das neue Gerät unterstützt auch den schnellen WLAN Standard 802n. Ich habe Messungen im WLAN, 3G Netz (im Auto in Bewegung) gemacht und mit dem Tool „Speed Test“ (für das iPhone) gemessen, hier die Screenshots, wobei die Erste Messung aus einem WLAN kommt, die beiden zweiten Messungen waren im Auto während der Fahrt auf der Autobahn im UMTS Netz. Die Angaben sind in KBit angegeben.

Optik/Haptik

Bilder vom iPhone 4 stelle ich keine hier in den Artikel, davon gibt es auch im Internet zur Genüge. Optisch sieht das Neue sehr edel aus und greift sich auch so an. Subjektiv fühlt es sich schwerer an als das 3G ich habe aber das Gewicht nicht verglichen. Es ist definitiv flacher als die Vorgänger und hat auch auf der Rückseite keine Wölbung, es liegt somit satt wenn es liegt. Es wurden nur feinste Materialien verwendet, somit fühlt sich das Gerät auch hochwertig an, wenn man es in der Hand hält. Die Entscheidung von Apple vorne und hinten Glas zu verwenden sorgt für schönes Design ist aber für Fingerabdrücke eher anfällig, hier hat sich bei mir der Griff zum weissen 3G damals bewährt, auf weiss sieht man die Fingerabdrücke nicht. Alle Knöpfe und Schalter machen jetzt einen stabileren und hochwertigeren Eindruck.

Features/Verbesserungen

Neue Features und Verbesserungen im Betriebssystem möchte ich hier nicht besprechen, dafür gibt es bereits reichlich Artikel im Web, die euch hier weiterhelfen können. Definitive Verbesserung für mich ist die Kamera mit 5 Megapixel und Blitz, die Qualität der Bilder ist um einiges besser. Die Funktionalität des Focus den man per Tippen auf den Schirm setzen kann kommt aus iOS und ist auch praktisch. Die unten stehenden Testbilder sollen euch einen Eindruck der Qualität geben Bitte für die größeren Bilder anklicken:

(ohne Blitz)

(mit Blitz)

Die Videoaufnahmen im HD Format haben für den Alltäglichen Gebrauch (Kinder, Haustiere, Fun) absolut ausreichend gute Qualität. Für alle, die mehr Videos machen als schnell mal den einen oder anderen Snapshot sollten sich das 32 GB Modell bestellen, da z.B. ein 20sec. Video mit ca. 35MB Speicherbedarf zu Buche schlägt.

Apple dürfte auch das Soundprocessing verbessert haben was zu einer hörbaren Verbesserung der Musik via Kopfhörer und auch an Anlagen wie zu Hause oder im Auto führt. Ich war sehr angenehm überrascht von der besseren Qualität nach Anschluss in meinem Auto (via Vorverstärker an die Anlage gekoppelt) und ich bin da sehr genau und empfindlich.

Multitasking ist für mich jetzt auch eine feine Sache, hauptsächlich der Punkt, dass man an den Punkt der Applikation zurückkehren kann an dem man vorher war.

Shutdown und Startup gehen jetzt auch sehr schnell von der Hand, das Ausschalten geht so schnell dass ehemalige 3G Besitzer ganz verdattert noch lange auf den schwarzen Schirm schauen werden obwohl das drehende Rad bereits lange weg ist.

Bestellung/Kauf

Für all diejenigen, die sich keinen T-Mobile oder Orange Vertrag nehmen wollen oder A1 Kunden sind (die ja leider kein iPhone offiziell von A1 bekommen da man hier LEIDER noch nicht über die Exklusivverträge von Apple drüberkommt) und die ihr iPhone NICHT einem Jailbreak und Unlock unterziehen wollen, die können sich bei http://www.borderlinx.com registrieren, das ist ein Service von DHL. Via borderlinx bekommt man eine offizielle Adresse in UK und USA und kann dann im jeweiligen Apple Store z.B. store.apple.com/uk munter drauflos einkaufen (nur 2 iPhones pro Kunde) und sich diese(s) dann von dhl nach Österreich schicken lassen. Vorteil hier ist, dass das Gerät ab Werk offen ist und bei Garantiefällen kann man das Gerät einfach an Apple UK senden und wieder über seine borderlinx Adresse retouniert bekommen. DHL nimmt für die Expresssendung per Luftpost (innerhalb 24h) 28 Euronen, das ist recht akzeptabel für den Service.

Fazit

Im grossen und Ganzen ist das 4G für mich als ehemaliger 3G Benutzer ein konsequenter Fortschritt der Spass macht, die Empfangsprobleme sind stark überzeichnet in den Medien breitgetreten worden und konnten im Feldversuch nicht wirklich nachvollzogen werden. Vergleichbares für alle nicht Apple Anwender oder Hasser liefern derzeit sowohl HTC mit dem Desire und Samsung mit dem Galaxy S, wobei das iPhone hier teilweise beim Arbeitsspeicher, dem Display und der CPU Geschwindigkeit leicht die Nase vorne hat. Ich hoffe der Artikel hilft euch bei Eurer Kauf/Nichtkauf Entscheidung etwas. Für Feedback oder Fragen, bitte einfach einen Kommentar an den Artikel anhängen ich melde mich dann sobald als möglich.

Nachtrag

um das Gerät zu betreiben benötigt ihr eine MicroSIM. Ich dachte mir, nachdem alle Mobilfunker bei uns das in Ihren Shops grossartig angeboten haben, wäre das kein Problem. Da hatte ich mich geirrt. Ich bin bei einem grossen Mobilfunker. Der meinte „Ja haben wir schon aber für Ihren Nummernkreis erst wieder ab 19. August!!!!!“. Da ich das natürlich nicht abwarten konnte/wollte habe ich mir die Bastelanleitung zu SIM –> MicroSIM heruntergeladen, 2 mal getestet und dann die echte bearbeitet und es hat super funktioniert. Tipp: scharfe Schere und eine gute Nagelfeile, nicht gleich zuviel wegschneiden, lieber nachfeilen. Diese Anleitung können auch alle neuen iPad Besitzer verwenden, ist das Gleiche.